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Auferstehung
Als der Mond hell in der ersten Osternacht am Himmel stand und die Sterne besonders hell am dunklen Himmelszelt flimmerten, geschah das Wunder der Auferstehung von Jesus Christus. Er erhob sich in dieser wundervollen Nacht von dem harten Stein. Die irdischen Bedeckungen seines Leibes fielen von ihm ab. Er stand im Glanz seiner Göttlichkeit – wie schon zuvor auf dem Berg Tabor - vor den ihn jubelnd umgebenden Engeln und den erschreckt umgefallenen römischen Soldaten, die seinen zuvor toten Leib bewachten. Er ging durch den vor dem Grab liegenden Garten. Bei jedem Schritt, den er tat, ward die Erde leuchtend hell. Freude erfüllte seine Brust. Voll Dankbarkeit sank er auf die Knie. Der Todesschmerz war total vorüber, Glück breitete sich in seinem göttlichen Lichtleib aus und er sandte inständige Gebete an Gott, seinen Vater, aus seinem von Liebe überquellenden Herzen. Immer wieder erklangen die Worte in ihm: Es ist vollbracht, es ist vollbracht, es ist vollbracht... Und er sah in einer Vision sein Erlösungswerk sich machtvoll ausbreiten, sah die vom heiligen Geist erfüllten ersten Christen sich um die Apostel scharen, sah ihre Begeisterung, ihr Wirken im Weitergeben der Frohbotschaft: Christus ist erstanden, er ist wahrhaft auferstanden wie er es den Jüngern verkündet hat. „Lob sei dir Christus,“ jubelten sie und alle Anhänger, „Lob sei Gott, dem Herrn!“ Er sah, wie sich mit Hilfe des heiligen Geistes seine Lehre in aller Welt ausbreitete, sah die wahren Verkünder, aber auch die Irrlehrer und die Kriege, die daraus entstanden, sah die vielen Spaltungen in den verschiedenen Ländern und Gemeinden. Er hörte die Gebete, der in tiefer Not zu Gott schreienden Menschen in der Zeit der Drangsal und sah, wie Gott sie machtvoll stärkte. „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden!“ |
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