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Advents – Zeit?
Helga Maria Kaltenmeier

 

Es ist wieder einmal Advent, eine hektische, aber auch fröhliche Zeit. Warum?
Jeder weiß es: Für die Hausfrauen ist es Stress pur.
Da heisst es jede Menge Plätzchen backen und jede Menge Geschenke einkaufen oder basteln. Für wen?
Natürlich für alle Verwandten, Bekannten und Freunde.

Für die Männer beginnt der Stress des Einkaufens aber meistens erst am Morgen des Heiligen Abends. Das ist bekannt. Und nicht selten fragen sie dann auch noch: „Was willst'n haben?“

Und dann sind da auch noch die diversen Weihnachtsfeiern zu bedenken! Auch da sollte man, damit auch diese so richtig Spass machen, noch Geschenke einpacken, die dann meistens der Zufall, statt Nikolaus, in die richtigen Hände bringen soll.

Dafür gibt es dann natürlich auch wieder ein Wort, das „in“ ist: WICHTELN!
Bei manchen ist sogar das Wort: SCHROTTWICHTELN angesagt.
D.h. alles was noch brauchbar ist oder mancher noch irgendwie schön finden könnte, darf man einpacken. Auch Schwimmflossen, bemalte Plastikflaschen, Hühnerkerzen, Holzengel, Bücher, CD`s usw.
Wenn dann der angesagte Abend da ist, kommen alle mit fröhlichen und erwartungsvollen Gesichtern. Man sucht sich einen Platz an einem schön gedeckten Tisch aus und dann wird gegessen und geschwatzt, bis der ersehnte Augenblick da ist und die diversen Päckchen an den richtigen Mannn bzw. die richtige Frau kommen .
Dann aber geht es erst so richtig los, das lauthals Lachen, das Staunen, das sich freuen, das sich gegenseitig Geschenke zeigen. So verfliegt die Zeit im Nu und beim Abschied versichert man sich gegenseitig: Schön war`s.

So geht der wettermässig meist nicht so schöne Dezember schnell vorüber und das Frühlingsersehnen dauert nicht mehr gar so lange.

 

 

Umtopfen
Helga Maria Kaltenmeier


Ich schaue auf die Pflanze, die vor mir auf der Fensterbank steht und erinnere mich daran, wie ich sie geschenkt bekam.
Es war bei einer Adventsfeier, zu der ich eingeladen war. Die Tische waren schon gedeckt als ich den Raum betrat und mir einen Platz suchte. Hinter jedem Gedeck stand in einem kleinen Blumentopf ein Weihnachtsstern.
Uns wurde gesagt, als wir alle willkommen geheissen wurden, dass wir den kleinen Weihnachtsstern mit nach Hause nehmen dürften.
Also nahm ich ihn nach der gemütlichen Feierstunde mit nach Hause und stellte ihn auf meinen Wohnzimmertisch. Dort stand er viele Monate und blieb so klein wie er war.
Im Sommer entschied ich mich, den kleinen Weihnachtsstern in eine Schale umzupflanzen. Da hatte er mehr Platz, mehr Erde und auf der Fensterbank auch mehr Licht.
Ein paar Wochen lang veränderte sich die kleine Pflanze auch an ihrem neuen Platz kein bisschen. Aber dann fing ich an zu staunen. Auf einmal schien sie förmlich zu explodieren!
Sie streckte sich empor, bildete große Blätter und dehnte sich nach allen Seiten prachtvoll aus. Und das alles in ganz kurzer Zeit!
Die roten Blütenblätter werden sicher auch bald sprießen.

Ich denke, so geht es auch uns Menschen, wenn wir – familien- oder altersbedingt – umgepflanzt werden. Es dauert eine geraume Zeit bis man sich an die neue Umgebung gewöhnt, andere Menschen kennenlernt und neue Freundschaften schließt. Es kann eine große Chance sein, das Leben völlig neu zu gestalten und dabei könnte man so richtig ... a u f b l ü h e n !

 

 

Novembernebel
Helga Maria Kaltenmeier

 

Ich schaue aus dem Fenster. Es istein kalter Novembertag. Der Himmel ist lückenlos grau,
doch ich weiß, dass die Sonne unter der Wolkendecke vorhanden ist und ich weiß,
dass die Sonne in ihrem Inneren irrsinnig heiß ist und dass sie diese Hitze nicht bei sich behalten kann, sondern sie laufend abstrahlen muss, weil sie sonst vermutlich explodieren würde.
Also muss die graue Wolkendecke ziemlich dick sein, dass die Hitze der Sonne sie nicht durchdringen kann und so die liebe Erde und alles was auf ihr ist, mehr oder weniger friert.

Aber heute ist die Wolkenschicht nur hellgrau und nicht schwarz. Das ist schon irgendwie besser, denn wenn ganz schwarze Wolken da sind, bedeutet das, dass der Himmel „Pipi“ machen muss und dann ist es oft schon so dringend, dass es plötzlich nur so herunterprasselt und alle Menschen, die draussen herumlaufen, erschreckt die Regenschirme aufspannen, sich irgendwo unterstellen müssen, oder gar nass werden.

Ja, so ist das Leben.
Aber auch der Himmel muss halt ab und zu mal müssen und das ist gut so!

 

 

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EINMAL AM TAG


Nimm einmal am Tag Dein Herz in die Hand.
Streichle es, zärtlich und innig
und danke Gott,
daß Du mit Deinem Herzen fühlen und lieben kannst.

Nimm einmal am Tag Deine Seele in die Hand.
Berühre sie ehrfürchtig und sanft
und danke Gott,
daß Du ihm unendlich kostbar bist.

Nimm einmal am Tag Dein Leben in die Hand.
Leg es Dir als Geschenk in beide Hände und danke Gott,
daß er dich begleitet und segnet.

Nimm einmal am Tag Deinen Geist,
Deine Vernunft und Fantasie in die Hand.
Staune und freu' Dich, wozu Du fähig bist,
und danke Gott für alle Gaben und Talente,
die Du wie Schätze in Dir trägst.

Nimm einmal am Tag Deinen Willen in beide Hände.
Spüre seine ganze Kraft und Energie
und danke Gott für alle Deine Stärken.

Nimm einmal am Tag Deine Verwundungen in die Hände.
Tröste sie, versöhne Dich mit ihnen
und danke Gott, daß er Dich heilen will,
und Du selbst verzeihen und
Dich mit anderen versöhnen kannst.


Quelle: http://www.sanjeevini.de/inhalt/index.php?menuid=19
http://www.saisanjeevini.com/

 



Ein Geschichte über den Hass – und seine Folgen

Ein Lehrer fragte einmal seine Schüler, sie sollen doch bitte, einige Kartoffeln in einer Plastiktüte in die Schule mit bringen. Auf jede der Kartoffeln, sollen die Namen der Personen, die das Kind ablehnt aufgeschrieben werden. Für jede abgelehnte Person, sollen die Kinder eine Kartoffel beschriften.
An diesem Tag brachten die Kinder ihre Kartoffeln mit, die sie mit den Namen der Menschen beschrifteten, welche sie nicht mochten. Einige der Kinder, hatten zwei, drei und einige hatten sogar mehr als fünf Kartoffeln.
Die Kinder sollen diese Kartoffeln immer mit sich tragen, Tag und Nacht, überall hin mitnehmen und das eine Woche lang. Nach ein paar Tagen begannen die Kinder, sich über den schlechten Geruch, der aus diesen Kartoffeln kam zu beklagen. Die Schüler die viele Kartoffel beschriftet haben, beschwerten sich auch noch über das Gewicht, das sie dauern mit sich herum tragen mussten.
Nach einer Woche, durften die Kinder alle Kartoffeln wegwerfen.
Der Lehrer fragte: “ Und wie fühlt ihr euch nach dieser einen Woche?“
Die Antwort der Kinder war, dass sie sich wegen dem Gestank und dem schweren Gewicht, schrecklich fühlen würden.

Und der Lehrer erklärte den Kindern;
Wenn euer Herz mit Hass erfüllt ist, so tragt ihr, genauso eine schwere und unangenehme Last, in eurem Herzen mit, wie der Sack mit Kartoffeln, von dieser Woche, der Hass auf ungeliebte Menschen, vergiftet nur eure Herzen. Wenn ihr den Gestank von verdorbenen Kartoffeln, nicht einmal für eine Woche aushaltet, wie viel schlimmer sind die Auswirkungen dieses Hasses in euren Herzen, wenn ihr ihn ein ganzes Leben lang, mit euch herum tragen müsstet. Ohne Hass wird euer Herz wieder leicht.

Wir sind doch in vielem, wie diese Kinder und tragen unseren Sack voll von faulen Kartoffeln mit uns. Wenn wir den Hass loslassen können und Wut und Ärger, auf andere, wegschmeissen, wie die faulen Kartoffeln, dann wird es wieder unsagbar leicht um unsere Herzen. Wenn wir dann wirklich aus tiefstem Herzen verzeihen können, dann wird sich unser Leben um einiges verbessern.
dazu Worte von Buddha die ganz genau dazu passen:
In dieser Welt hat Hass noch niemals Hass vertrieben
Nur Liebe besiegt den Hass.
Dies ist das Gesetz, alt und unverbrüchlich.
Auch du wirst einmal sterben.
Weisst du dies, wie kannst du dann noch streiten?

 
 
 Quelle:
http://zentao.wordpress.com/2010/07/04/ein-geschichte-uber-den-hass/

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